Herdbau

Traditionell wird auf dem Drei-Steine-"Herd"  gekocht: drei Steine werden auf den Boden gelegt, in der Mitte ein Feuer angezündet und dann der Topf auf die Steine gestellt. Das ist einfach und billig, hat aber drei entscheidende Nachteile hinsichtlich:

 

  • Gesundheit:
    Rauch und Feinstaub kann zu Entzündungen an  Augen und Lunge führen (es wird in Kochhütten gekocht) und es besteht Verletzungsgefahr von Kleinkindern;
  • Ökologie:
    hoher Holzverbrauch führt zu Versteppungsgefahr insbesondere in der Sahelzone;
  • Ökonomie:
    hoher Holzverbrauch heißt hohe Geldausgaben für Holzkauf bzw.  großer Zeitaufwand für das Holzsammeln.

 

Da es in Gambia auch außerhalb der Regenzeit häufig bewölkt ist, scheiden Solarkocher aus, die zudem zu teuer sind. Wir haben deshalb einen Testherd gebaut, der ausschließlich aus örtlichem Lehm hergestellt wird.

 

Damit kann eine Holzeinsparung von ca. 60% erreicht werden, und da der Herd mit einem Kamin, der die Rauchgase ins Freie leitet, ausgestattet ist, sind alle drei beschriebenen Nachteile des Drei-Steine-"Herdes" nicht mehr gegeben.

 

Wir wollen die Bewohner so anleiten, dass sie den Herd selbst bauen können.

 

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